Beförderung - der nötige Boost für deinen Aufstieg

Beförderung - der nötige Boost für deinen Aufstieg

Erstellt am 24.07.2021 von Andreas Kabisch

Beförderung - Das gibt es noch? Ja, schon. Mir ist es fremd, weil es nach etwas Mechanischem, Bürokratischen, Formalem klingt. In meiner Welt werden Pakete befördert, oder Fahrgäste. Aber davon mal ab: was ist es denn, was du brauchst, damit es mit dem beruflichen Weiterkommen bei dir funktioniert? Hier mein Karriere-Booster für dich 

 

Der Karriere-Booster 

Vitamin B hilft. Klingt vielleicht nach Schmiergeld; gemeint ist: natürlich musst du dich vernetzen, andere kennen und bekannt sein. "Mein Name ist Nobody" klappt nur im Film 

  

Wohin du befördert werden willst? Hauptsache nach oben? Wie langweilig, einfallslos und wenig individuell. Und dann: bist du "oben" besser, glücklicher, gesünder, zufriedener? NEIN: nur mehr Kohle gibts, und du hast mehr Lametta auf den Schultern 

  

Schleimen macht geschmeidig und erfolgreich. Hä? Wenn du durch Buckeln auf der Chef-Etage weiterkommst, hast du etwas nicht verstanden: wo du mit Buckeln weiterkommst, da wechsle schleunigst die Firma. Von so was bekommst du Rückenschmerzen, und im Spiegel siehts voll schlimm aus - das verlorengegangene Gesicht 

  

ABER was ist dann der Booster? Dass du dein eigenes Ziel verfolgst, dich unabhängig machst von Erwartungen anderer, deinen Weg gehst, du selbst bist. Es gibt Firmen, die solche Leute zu schätzen wissen - und dort macht Weiterkommen Sinn und Spaß 

 


Wenn du schneller deine Karriere-Ziele erreichen willst, dann achte auf die 5 Goldenen Regeln. Klicke hier, um mehr zu erfahren. 

 

Mit diesen Tipps zur Beförderungs-Zielgerade  

  1. Trau dich was, und frag früh und oft Andere um Rat. Zögere nicht, schrei lieber gleich "JA, ICH WILL", wenn eine besondere Aufgabe vorbeikommt. Es reicht dazu eine grobe Idee davon, was mit dem Thema alles gemeint ist - einarbeiten tust du dich, wenn du den Zuschlag hast. Und zwar am einfachsten, indem du die Leute fragst, die vom Thema Ahnung haben. Das ist kein geistiger Diebstahl, sondern schlau. 

  

  1. Tue Gutes und rede darüber. Wer nicht die eigenen Trommeln rührt, verpasst den Rhythmus: du bist noch lange kein Dampfplauderer, wenn du bei jeder Gelegenheit auf deine Aufgabe hinweist und kurz schilderst, was dort schon alles erreicht wurde und was du/ihr als nächstes anpackt 

  

  1. Firstthingsfirst: setze dir einen deutlichen Schwerpunkt, mach nicht die Arbeitsbiene. Wenn du eine Sonderaufgabe hast, zieh sie durch. Verschieb, was sich irgendwie auch noch später tun lässt, oder kipp es gleich jemand anders auf den Schreibtisch. Du stehst für die Erledigung der besonderen Thematik - also erledige sie auch 

 

Geld regiert die Welt - Gehaltsverhandlungen 

Wie kommst du eigentlich zu mehr Geld im Job? Wie verhandelst du gut und erfolgreich deine Gehaltssteigerung? 

   

  1. Welche besonderen Aufgaben, Projekte, Produkte hast du im letzten Jahr verantwortlich und erfolgreich gewuppt? Dazu mach dir ausführlich Gedanken, denn diese Mehrwert-Dinge sind dein Pfund für die Verhandlungen:wer mehr Wert geschaffen hat, ist auch mehr wert.

  

  1. Welche fürs Unternehmen wichtigenpositiven Feedbackshast du bekommen (von Kunden, Lieferanten, Kollegen, Managern)? Das wird gern unterschätzt, ist aber echte Munition für dich: die Arbeitswelt um dich herum schätzt dich sehr: das ist was wert.

  

  1. Was kannst du alles in der Gehaltsverhandlung vereinbaren, außer Gehalt? Alles, was nicht direktes Gehalt ist, und dennoch in Geld gemessen wird: vomFirmenwagenüber Zusatzurlaubstage bis zu teuren Fortbildungen und Zusatzversicherungen, megageilem iPad oder spacigem Handy.

  

  1. Welche Kompetenzen hast du spürbar erweitert oder hinzugewonnen? Am Anfang kennst du eine Aufgabe vielleicht nur einigermaßen, dann aber kannst du sie komplett allein erledigen, und irgendwann bist du der Experte, der sie anderen erklärt: jede Stufe ist ihr Mehr-Geld wert.

  

  1. Und schließlich: wenn all das deinem Unternehmen nichts wert ist außer warme Worte: such dir eines, was dir mehr Wertschätzung entgegenbringt.

 

 

 

 

Übrigens: Auf Instagram bekommst du viele spannende Impulse, um dich beruflich weiterzuentwickeln. Schau mal vorbei! 

 

Die Gründe der Beförderung 

 

Patrick Barwise, früherer Professor an der London Business School, hat in einer langjährigen Forschung drei grundlegende Ursachen für eine Beförderung gefunden:  

  1. Die Beförderung soll ein Problem lösen. Vielleicht sucht der Chef gerade einen Experten, der größere Aufgaben und Verantwortung im Unternehmen übernehmen soll. Vielleicht will er aber auch verhindern, dass ein wichtiges Talent zu einem Konkurrenten abwandert. Oder der Vorgesetzte hat (als Mentor) versprochen, die nächste Führungsgeneration auszubilden... 
  1. Der Chef fordert und fördert gerne M

    itarbeiter. Es gibt auch Chefs wie diese: Ihre Aufgabe ist es, sich immer wieder – wenn auch wohlwollend – bestimmten Mitarbeiter Herausforderungen gegenüberzustellen, um sie persönlich und beruflich wachsen zu lassen und weiterzuentwickeln. 

  1. Promotion-Aktivitäten folgen einem festen Plan. In manchen Unternehmen haben die Mitarbeiter einen festen Entwicklungsplan. Dazu gehören zum Beispiel regelmäßige Job-Rotationen, Praktikumsprogramme und geplante Beförderungen.  

 
 

 

Der Sticky-Effekt – wenn man im Job kleben bleibt 

Jedes Mal, wenn ein Kollege befördert wird, vertrösten sich viele Mitarbeiter: Das nächste Mal bin ich bestimmt an der Reihe. Schließlich habe ich dann mehr Erfahrung und bin schon länger im Unternehmen.  
Natürlich ist es hilfreich, motiviert zu bleiben und daran zu glauben, dass die Beförderung noch eintreten wird, die Realität könnte allerdings anders aussehen. 

Tatsächlich ist es ein Missverständnis zu glauben, je länger man im Unternehmen ist, desto näher kommt man einer Beförderung. Die Aufstiegschancen werden

 nur in den ersten Monaten und Jahren zunehmen – danach tritt der sogenannte Sticky-Effekt ein. Mit anderen Worten, anstatt befördert zu werden, entfernst du dich wieder davon, denn – wie der Name schon sagt – steckst du in deinem aktuellen Job fest. 

 

 

Was solltest du nun tun, um jetzt und heute weiter zu kommen?  

Du hast nun 3 Optionen. Die erste ist, dass du diese Seite verlässt und morgen oder übermorgen oder nächste Woche (also nie) weiter an deiner Beförderung arbeitest. Die zweite Option ist, dass du dir hier die 5 Goldenen Regeln für deine Karriere sicherst und sie bei nächster Gelegenheit anwendest. Und die dritte Option ist, dass du eine entscheidende Fähigkeit verbesserst, um deiner Beförderung deutlich schneller und leichter ein Stück näher zu kommen. Dazu habe ich das Wissen und die Erfahrungen aus dutzenden Workshops in dem Online-Kurs DialogBoost aufbereitet. Klicke auf den Link, um mehr zu erfahren!

 

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ÜBER DEN AUTOR

Autor

Andreas Kabisch

  • ... glaubt, dass der Schlüssel zu einem erfüllten und erfolgreichen Leben die eigene berufliche und persönliche Weiterentwicklung ist. Sowie die Möglichkeit Firmen & Organisationen mitzugestalten.
  • ... Coach, Berater, Changemanager, Gründer und Geschäftsführer der Kabisch & Kabisch GmbH.
  • ... hat einige Jahre in Italien und Argentinien gearbeitet. Aktuell berät Andreas Firmen im deutschsprachigen Raum, gerne auch internationalen Projekten.
  • ... hat Maschinenbau sowie Geistes- und Sozialwissenschaften studiert. Seitdem bildet sich Andreas fortwährend weiter zum Beispiel in Prozess-Management, interaktive Großgruppenarbeit und agile Organisationsformen.

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Andreas Kabisch
Kabisch & Kabisch GmbH