Die Kommunikation bei der Arbeit

Die Kommunikation bei der Arbeit

Erstellt am 08.05.2022 von Andreas Kabisch

Kommunikation bestimmt den größten Teil unseres Lebens. Sowohl in der Freizeit als auch im Beruf, es gelingt uns nicht, nicht zu kommunizieren. Damit ein Team richtig funktioniert, gibt es einiges zu beachten für die Kommunikation. Wie löst man Konflikte? Wie sollte ein gutes Meeting aussehen? Was braucht es im allgemeinen für eine erfolgreiche, effektive Kommunikation?

Vorteile guter Kommunikation

Konfliktvermeidung
Bei schlechter Kommunikation im Berufsalltag kann es schnell zu Problemen kommen. Wenn sich eine Seite unklar ausdrückt, trotz fehlender böser Absichten, kann es zu vielen Konflikten kommen. Man sollte sich Zeit für nehmen und oft in den Austausch gehen. Allerdings nicht nur viel, sondern auch gute Kommunikation hilft dir in solchen Situationen. Gezieltes Kommunikationstraining kann dabei helfen, sich untereinander besser zu verstehen.

 

Mitarbeitermotivation
Gespräche stärken die zwischenmenschliche Bindung. Eine gute Bindung im Team sorgt wiederum für mehr Motivation. Wenn ein Mitarbeiter das Team als wichtig ansieht, ist er eher bereit dazu Einsatz zu zeigen. Bei häufiger und qualitativer Kommunikation im Unternehmen ergeben sich keine zwischenmenschlichen Barrieren und alle ziehen gemeinsam am gleichen Strang. Bei einer solchen Atmosphäre ist jeder dazu bereit, mehr zu geben.

 

Produktivität
Wenn Vorgesetzte sich die Zeit nehmen, sich mit jedem Mitarbeiter einzeln auseinanderzusetzen, können Stärken und Schwächen des Einzelnen besser ausgelotet werden. Dadurch können Aufgaben besser verteilt und Weiterbildungen gezielter eingesetzt werden. Auch Teams lassen sich besser zusammenstellen. Durch diesen persönlichen Kontakt lässt sich der Erfolg im Unternehmen mittelfristig verbessern.

 

Karrierechancen
Während die zuvor genannten Punkte vor allem Vorteile für das Unternehmen sind, kann auch der einzelne Mitarbeiter durch eine höhere Kommunikationsfähigkeit profitieren. Kommuniziert man richtig im Job und weiß, wie man sich richtig auszudrücken hat, kann das Vorteile für die Karriere mit sich bringen. Besonders wenn man leitende Positionen einnehmen möchte, achten Arbeitgeber auf kommunikative Fähigkeiten, denn bei einem hierarchischen Unterschied müssen manchmal auch unangenehme Themen zur Sprache gebracht werden.

 

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Tipps für bessere Kommunikation im Beruf

  1. Erweitern Sie Ihre Fähigkeiten zur Zusammenarbeit

Zusammenarbeit ist der Grundbaustein für effektive Teamarbeit. Um als Team gut zu funktionieren, ist ehrliche und offene Kommunikation unabdinglich. Man muss aber keineswegs immer einer Meinung sein. Auch bei gegenteiligen Ansichten auf einen Nenner zu kommen, ist das Ziel von guter Kommunikation im Team.

 

  1. Das Gespräch unter vier Augen suchen

In einem Gespräch unter vier Augen können Missverständnisse besser geklärt oder sogar ganz vermieden werden. Gerade schwierige Themen lassen sich in einem persönlichen Gespräch viel besser lösen. Bei einem ortsunabhängigen Team lässt sich sowas auch gut über Videokonferenzen lösen. Die interne Kommunikation stattdessen über das Telefon ablaufen zu lassen, ist eine weitere gute Möglichkeit, um Themen schnell zu klären.

 

  1. Achte auf deine Gestik und Mimik

Bei der Kommunikation im Beruf zählt nicht nur das Gesprochene, sondern auch die Gestik und Mimik. Versuche es zu vermeiden, deine Arme zu verschränken oder sonstige eher abfällige Körpersprache in einem Gespräch zu verwenden. Besonders bei anspruchsvollen Gesprächen solltest du deine Körpersprache und Mimik entspannen, um deinem Gegenüber keine ungewollten Signale zu senden.

 

  1. Priorisieren Sie die wechselseitige Kommunikation im Beruf

Kommunikation besteht aber nicht nur aus Sprechen, Mimik und Gestik. Auch das Zuhören ist ausschlaggebend für erfolgreiches Kommunizieren.

Hier gibt es zwei gängige Arten: Entweder das Zuhören, um direkt eine Antwort geben zu können. Oder das Zuhören, um erst einmal ganz zu verstehen, was dein Gegenüber erzählt. Falls du eher zuhörst, um sofort zu antworten, solltest du dir schon während des Zuhörens überlegen, was du genau antworten möchtest. Dabei läufst du aber Gefahr wichtige Informationen und Details zu verpassen und einfach zu überhören. Versuche stattdessen zuzuhören, um genau zu verstehen. Anmerkungen kannst du dir notieren, um im Nachhinein darauf eingehen zu können.

 

  1. Halte dich an Fakten, nicht an Geschichten

Mit Fakten sind Tatsachen gemeint, die tatsächlich passiert sind und denen jeder im Raum auch ohne weiteres zustimmen würde. Geschichten sind in dem Fall eine Interpretation der Situation.

Gehen wir von der Situation aus, dass dein Vorgesetzter dir während einer Teambesprechung direktes Feedback gibt. Mit diesem Feedback hast du nicht gerechnet und hast das Gefühl, dass dein Vorgesetzter mit deinen Leistungen unzufrieden ist und es deswegen vor dem ganzen Team angesprochen hat. Das ist eine Geschichte, weil es nicht klar belegt und verifiziert ist.

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Feedback - unerlässlich für die Kommunikation

Für die richtige Kommunikation ist Feedback unerlässlich. Menschen brauchen konstruktive Kritik und Rückmeldung, um zu verstehen, ob ihr Vorgehen richtig ist und ob sie die Erwartungen erfüllen.

Was ist mit konstruktivem Feedback gemeint?

Du solltest vor allem:

  • Dein Feedback auf Beobachten und Fakten, auf keinem Fall auf Urteilen, stützen
  • Beispiele benutzen
  • Deinen Mitarbeiter die Möglichkeit zur Reaktion auf das Feedback geben
  • Das Feedback mit Anregungen, Lösungen und Ratschlägen vereinen.
  • Dir vorstellen, wie du dich fühlen würdest, wenn du das gleiche Feedback bekommen würdest. Wenn das ein negatives Gefühl bei dir hinterlässt, passe deine Formulierungen entsprechend an.
  • Und besonders wichtig: Gib deinen Mitarbeitern auch gerne mal positives Feedback. Diese Wertschätzung in Form eines positiven Feedbacks kann die Bindung im Team stärken.

 

Wie benutzt du Feedback richtig?

Versuche dir als Faustregel zu merken, dass du bei einem negativen Kommentar mindestens zwei positive Rückmeldungen an deine Kollegen gibst, damit das positive Feedback überwiegt.

Feedback bietet die Chance auf Wachstum. Kommunikation im Job ist unabdinglich und bedeutend. Störungen der Kommunikation führen fast immer zu Unzufriedenheiten oder Missverständnissen im Beruf.

 

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Was solltest du nun tun, um jetzt und heute weiter zu kommen?

Du hast nun 2 Optionen. Die erste ist, dass du diese Seite verlässt und morgen oder übermorgen oder nächste Woche (also nie) weiter an der Kommunikation im Team arbeitest. Die zweite Option ist, dass du eine Abkürzung nimmst, indem du dir meinen Online-Kurs DialogBoost sicherst, in welchem ich das Wissen und die Erfahrungen aus dutzenden Workshops aufbereitet habe. Mithilfe des DialogBoosts kannst du unter anderem lernen, mit Plan und Struktur Gespräche zu führen und Missverständisse (innerhalb des Teams) schneller erkennen und aufzulösen.

 

 

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ÜBER DEN AUTOR

Autor

Andreas Kabisch

  • ... glaubt, dass der Schlüssel zu einem erfüllten und erfolgreichen Leben die eigene berufliche und persönliche Weiterentwicklung ist. Sowie die Möglichkeit Firmen & Organisationen mitzugestalten.
  • ... Coach, Berater, Changemanager, Gründer und Geschäftsführer der Kabisch & Kabisch GmbH.
  • ... hat einige Jahre in Italien und Argentinien gearbeitet. Aktuell berät Andreas Firmen im deutschsprachigen Raum, in teilweise internationalen Projekten.
  • ... hat Maschinenbau sowie Geistes- und Sozialwissenschaften studiert. Seitdem bildet sich Andreas fortwährend weiter zum Beispiel in Prozess-Management, interaktive Großgruppenarbeit und agile Organisationsformen.

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Andreas Kabisch
Kabisch & Kabisch GmbH